Festkonzert der Universität Duisburg-Essen: Orchesteridylle und Tonmalerei

Musikalische Bilderwelten – farbenreich, malerisch und irisierend: sie stehen auf dem Programm des Universitätsorchesters im Festkonzert der Universität. Der „verzauberte See“ von Anatolij Ljadow, ein Stilleben in Musik, läßt den Hörer eintauchen in ein klingendes Bild bewegten Wassers: komponierte Stille, stets wandelbar, unwirklich schattenhaft, mit impressionistischem Kolorit. Ljadow, der Lehrer Strawinskys und Prokofieffs, gilt als einer der exquisitesten, wenn auch unbekannten Maler der Musik.

Tschaikowskys berühmtes Violinkonzert ist von höherer Warte auch ein Bild: ein Seelengemälde. Das romantische Ich erfährt schillernde Facetten tiefsten musikalischen Ausdrucks und kühner Virtuosität.

In Frederick Delius’ „Over The Hills And Far Away“ wird die Stille zum Geheimnis der Natur, ein farbiges Landschaftsbild, welches – rhapsodisch erzählt – zwischen Romantik und Impressionismus wandelt.

Welch ein Aufbruch dann, wenn im Anschluss daran die „Moldau“ ihre Geschichte ausbreitet, wenn sie an frohen Festen vorbei rauscht, an Jagdszenen und tanzenden Nixen im Mondlicht, an Wäldern, Wiesen und Bergen …

Allerfeinste Pinselstriche und starke Kontraste. Das Universitätsorchester freut sich wieder auf Sie, die begeisterten „Bildbetrachter“.

Programm:

Anatolij Ljadow
„Der verzauberte See“ – ein Märchenbild für Orchester, op. 62 (1908/09)

Pjotr Iljitsch Tschaikowski
Konzert für Violine und Orchester, D-Dur op. 35 (1878)

Frederick Delius
„Over The Hills And Far Away“ – Fantasie-Ouvertüre (1893)

Bedřich Smetana
„Die Moldau“ aus „Mein Vaterland“ – Sinfonische Dichtung (1874)

Ausführende:

Universitätsorchester Duisburg-Essen
Leitung: Oliver Leo Schmidt
Bläsereinstudierung: Wolfgang Esch

Termine:

Sonntag, 28. Januar 2018
16 Uhr Theater Duisburg

Sonntag, 4. Februar 2018
11 Uhr Philharmonie Essen