Schauspielmusik und spätromantische Sinfonik

Duftiger Elfenzauber im sommernächtlichen Wald, der dunkle Reiz der Nacht, das Ineinandergleiten von Realem und Irrealem im Traum: Das sind Bilder, die Mendelssohn Bartholdy – der frühe Romantiker – in seiner Schauspielmusik zum „Sommernachtstraum“ kongenial zum Ausdruck bringt, wenn er die stimmungsvollen Szenen der herrlich verworrenen Shakespeare-Komödie „A Midsummer Night’s Dream“ in tönende Musikbilder verwandelt.

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Das Programm des Sommersemesters 2017 zum Download (PDF)

Im Konzert des Universitätsorchesters verbindet sich Mendelssohns sinnlich-märchenhafte Leichtigkeit mit der sinfonisch-geballten Wucht eines großen tschechischen Spätromantikers: Josef Suk, Schüler (und Schwiegersohn) von Antonín Dvořák. Seine erste Sinfonie op. 14 ist ein bemerkenswertes Stück der Jahrhundertwende, geprägt von Einflüssen seines Lehrers Dvořák, aber auch von Brahms, Wagner und Mahler. Sie beschwört den „alten Glanz“ spätromantischer Klangpracht und Fülle – rauschhaft und mitreißend bis zum Ende.

Programm

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Musik zum Sommernachtstraum op. 61 (1827 und 1843)

Josef Suk (1874 – 1935)
Sinfonie Nr. 1, E-Dur  op. 14 (1897 – 99)

Leitung: Oliver Leo Schmidt
Bläsereinstudierung: Wolfgang Esch

Termine

Freitag, 30.  Juni 2017, 20 Uhr, Erlöserkirche Essen (Friedrichstr. 17)
Samstag, 01. Juli 2017, 17 Uhr, Zeche Zollverein, (Gelsenkirchener Str. 181, Halle 12)

EINTRITT FREI