Naturerfahrung, Melancholie und Apotheose

Eine einzigartige Klangerfahrung: Wenn sich die Schreie der ziehenden Singschwäne über den Sümpfen Nordfinnlands (über Tape eingespielt) mit den ruhenden Klängen des Orchesters zu mischen beginnen, eröffnet sich für den Zuhörer eine fast greifbare, mystische Naturerfahrung. Von Ehrfurcht und friedlicher Ruhe ergriffen, spürt man die Freude des finnischen Komponisten Einojuhani Rautavaara, allein mit den Naturelementen zu sein.

Die ruhige Atmosphäre im „Konzert für Vögel und Orchester“ gleitet über in Rachmaninovs berühmtes Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 mit seinem breit schwingenden Eingangsthema. Gleich einem inneren Dialog des Pianisten lässt uns dieses Klavierkonzert in die Tiefe und die Melancholie der menschlichen Seele eintauchen.

Am Ende des Programms steht Beethovens siebte Sinfonie: ein symphonischer Ausbruch! Ein Kaleidoskop an Bewegung, Freude, rhythmischer Verdichtung, Tanz, aber auch verinnerlichter Ruhe. Richard Wagner nannte dieses Meisterwerk die „Apotheose (Vergöttlichung) des Tanzes“.

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Termine:

Sa., 30. Januar 2016 (17.00 Uhr Zeche Zollverein, Halle 5)
So., 31. Januar 2016 (16.00 Uhr Theater Duisburg)
So., 7. Februar 2016 (11.00 Uhr Philharmonie Essen)

Programm:

Einojuhani Rautavaara
aus: Cantus Arcticus, op. 61,
“Concerto for Birds and Orchestra“
Melancholy and Swans Migrating

Sergej Rachmaninov
Klavierkonzert Nr. 2, c-Moll op. 18

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 7, A-Dur op. 92

Ausführende:
Universitätsorchester Duisburg-Essen
Leitung: Oliver Leo Schmidt
Bläsereinstudierung: Wolfgang Esch

Solist:
Eduard Kiprsky, Klavier